Viele Paare wählen eine freie Trauung, weil sie keine Kirchentrauung wollen. Das ist ein Anfang – aber noch lange nicht alles. Was eine wirklich freie Trauung ausmacht, warum sie so viel mehr sein kann als ein weltliches Hochzeitsritual, und welche Fragen ihr euch stellen solltet, bevor ihr jemanden bucht.
«Frei» heisst nicht einfach «ohne Priester»
Wenn Paare mir sagen, sie wollen eine freie Trauung, meinen die meisten zuerst: keine Kirche, keine Predigt, keine Religion. Das verstehe ich – und ja, das ist alles dabei.
Aber «frei» kann so viel mehr bedeuten. Frei heisst: ihr bestimmt. Den Ort. Die Musik. Die Rituale. Die Reihenfolge. Den Ton. Den Humor. Die Tiefe. Die Länge. Was gesagt wird – und was nicht.
Ich habe in 15 Jahren über 200 Zeremonien geleitet. Und ich kann euch sagen: Die unvergesslichsten Trauungen waren nie die «schönsten» im klassischen Sinn. Sie waren die echtesten.
Was passiert, bevor ich auch nur ein Wort schreibe
Ich frage nicht einfach: «Wo habt ihr euch kennengelernt?» Natürlich will ich das wissen. Aber ich will auch wissen:
- Was liebt ihr aneinander – auch wenn es euch manchmal wahnsinnig macht?
- Was war der Moment, in dem ihr es wusstet?
- Was würde eure beste Freundin über euch sagen – und was würde sie sich dabei verkneifen?
- Was ist das Absurdste, das euch je gemeinsam passiert ist?
Aus diesen Antworten entsteht eine Rede. Nicht aus einem Formular. Nicht aus einer Vorlage. Aus euch.
Dafür stecke ich in jede Zeremonie 25 bis 35 Stunden. Das ist keine Übertreibung. Das ist der Unterschied zwischen einer Rede, nach der die Leute sagen «das war schön» – und einer, nach der sie sagen: «Woher hat sie das gewusst?»
Was alles möglich ist – und was nicht sein muss
Bei mir gibt es keine Pflichten. Alles kann, nichts muss. Das bedeutet konkret:
- Kein Glaubensbekenntnis, kein Vaterunser, keine religiösen Symbole – ausser ihr wollt sie
- Euer Lieblingslied, auch wenn es kein «Hochzeitslied» ist
- Ein Ritual, das zu euch passt – oder gar keins
- Eine kurze Zeremonie von 20 Minuten oder eine ausgedehnte von 60
- Humor, wenn ihr lachen wollt – Tiefe, wenn ihr weinen wollt – beides, wenn das zu euch passt
- Ich sage nie: «Das macht man so nicht.» Ich frage: «Was passt zu euch?»
Wie ich plane – damit ihr loslassen könnt
Ich bin Perfektionistin. Das sage ich offen. Ich briefes euren Fotografen. Ich spreche mit dem Musiker. Ich kenne den Ablaufplan auswendig – und habe einen Plan B in der Tasche.
Nicht damit alles perfekt wird. Sondern damit ihr an eurem grossen Tag wirklich loslassen könnt. Damit ihr nicht koordinieren müsst, wenn ihr eigentlich nur eines wollt: da sein.
Das ist mein Job. Und ich tue ihn gern.
Was eine freie Trauung kostet
Ich arbeite mit Pauschalpreisen – keine Überraschungen, keine versteckten Kosten. Eine vollständige freie Trauung (40–60 Minuten, inkl. Planungstreffen, Koordination, Anreise bis 100 km) beginnt ab CHF 2’250.–. Eine Kurzzeremonie von 20 Minuten gibt es ab CHF 1’050.–.
Alles weitere besprechen wir beim kostenlosen Kennenlerngespräch – 60 Minuten, unverbindlich, ohne Abschluss. Wir schauen einfach, ob wir zueinander passen.
Und wenn ihr keine Kirche, aber ein bisschen Würde wollt?
Dann seid ihr bei mir richtig. Ich mache keine kitschigen Zeremonien. Aber ich mache auch keine, die sich anfühlen wie ein Standesamt mit Blumendekoration. Was ich mache: echte Momente. Für Menschen, denen das wichtig ist.
Wenn das euer Ding ist – schreibt mir.
Euer Datum ist noch frei? Ich schaue es sofort nach.

